Eine sehr schwierige Etappe lag mit 124 km und 1380 Metern bergauf vor mir. Es galt zum einen den Schwarzwald zu überqueren und zum anderen auch ständig auf das Wetter und potentielle Gewitter zu achten. Ich hatte permanent das Gefühl, dass es um mich herum blitzte und donnerte. Aber über mir war stets bestes Wetter! Ich wurde mit herrlichen Wegen durch den Schwarzwald belohnt. Alle Anstrengungen dieses Tages waren dadurch schnell wieder vergessen. Leider machte sich auf dieser Etappe erstmalig mein Knie bemerkbar. Während der Tourplanung hatte ich vor wenigen Dingen Angst – aber Knieschmerzen zählten definitiv dazu! Mir war bewusst, dass das schnell auch das Ende der Tour bedeuten konnte. Ich hatte aber die Hoffnung, dass der nächste Ruhetag in Freiburg zur Regeneration ausreichen würde. Um eine lange Geschichte abzukürzen: die Schmerzen waren nach diesem Tag tatsächlich verschwunden und tauchten insgesamt immer nur noch vereinzelt auf.

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