Obwohl ich mich in Lübeck bei meiner Gastfamilie wirklich sehr wohl gefühlt hatte, war ich auch erfreut über meine Weiterfahrt. Ich hatte das Gefühl zu viele Ruhetage verlebt zu haben. Außerdem wurde mir langsam bewusst, dass ich nur noch wenige Kilometer vor mir hatte. Trotz meines Tatendranges kam ich an diesem Tag einfach nicht voran. Ich wurde über Wälder, Wiesen, Sträucher und Gebüsche navigiert, die ich zu Beginn recht lustig fand. Im Laufe des Tages nervten sie aber nur noch. Es waren perfekte Mountainbikestrecken, aber leider nicht bei dreistelligen Tageskilometern. Gegen Mittag war ich dann in Schwerin. Ich wollte unbedingt das Schloss sehen, hatte aber zeitliche Bedenken. Zum Glück führte mich komoot direkt am Landtag im Schloss vorbei, sodass ich auch diese Touristenattraktion mitnehmen konnte. Weiter ging es unspektakulär und problemlos in Richtung Plau am See. Ich hatte an diesem Tag das Gefühl, mir würden die Motive ausgehen und ich hätte nach 23 Tagen Deutschland alles schon mal gesehen. Plau am See hat mich da eindrucksvoll eines Besseren belehrt…


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