Voller Tatendrang ging es also weiter in Richtung Hof. Gleich zu Beginn mit spannenden Passagen durch Chemnitz, die mir, obwohl ich in der Nähe aufgewachsen bin, völlig unbekannt vorkamen. Unter anderem an Bahngleisen entlang, die nur noch schwer als solche zu erkennen waren. Einige Kilometer später fiel mir ein „Überbleibsel“ dieser Fahrt auf – in meiner Federgabel hatte sich zusätzliches Gewicht verfangen (Insgeheim bin ich natürlich dafür bekannt mein Fahrrad täglich mit den neuesten Flora-Trends zu schmücken! Nicht.).

Es ging an diesem Tag vorbei an meiner alten Heimat, unter anderem auch durch die Miniwelt in Lichtenstein. So konnte ich die Freiheitsstatue, den Berliner Fernsehturm und die Frauenkirche in Dresden an einem Tag sehen (mit dem Fahrrad!). Soll mir erstmal einer nachmachen. Der Tag war auch geprägt von vielen Stauseen und Talsperren (z.B. Talsperre Pöhl). Kurz vor Hof stand dann noch die Überquerung der ehemaligen Grenze zwischen der DDR und der BRD an. Das war für mich ein durchaus wichtiger Punkt. Zum einen, weil dies den Beginn von Bayern ankündigte (also ein Wechsel im Bundesland für mich), zum anderen, weil ich vor 30 Jahren eine derartige Tour spätestens an dieser Stelle mit meinem Leben bezahlt hätte.

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