Die Königsetappe! 140 km, 1700 Höhenmeter. Diese Zahlen sprechen für sich. Ich startete bei bedecktem Himmel im Tal in Wiesbaden. Irgendetwas veranlasste mich in Wiesbaden nochmal Verpflegung einzukaufen – das habe ich sonst immer bei Bedarf und Gelegenheit am Mittag gemacht. Zum Glück nicht so an diesem Tag, denn als ich den Rucksack runternahm, war mein Duschgel ausgelaufen. Da hätte viel Technik im Rucksack kaputt gehen können… Nach einer Säuberungsaktion ging es dann in einen der letzten Anstiege meiner Deutschlandtour im Taunus. Dies war bei Nebel ein echtes Naturschauspiel! Durch Nassau in Rheinland-Pfalz ging es nach Koblenz. Dort erreichte mich die nächste Regenfront und ich musste die Tour erneut umplanen. Ich hatte mir in diesen Tagen angewöhnt bei Regen nur noch Straße zu fahren. Zum einen um schneller voran zu kommen und zum anderen um am Abend ein sauberes Fahrrad vor sich zu haben…

Im Übrigen noch etwas für alle Radsportfreunde: ich fand den ersten Anstieg des Tages (Hohe Wurzel, ca. 500 Höhenmeter) nicht so anstrengend wie befürchtet. Eine größere Herausforderung waren für mich die für deutsche Mittelgebirge typischen kurzen Anstiege und Gegenanstiege. Davon gab es an diesem Tag gefühlte 1.000. Bonn als Stadt hat mich sehr begeistert. Das ist denke ich auch auf den Bildern zu erkennen.


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