Endlich konnte ich starten! Bestes Wetter präsentierte sich mir am Morgen und so konnte es in Richtung Chemnitz losgehen. Gleich am ersten Berg merkte ich aber, dass ich das Gewicht meines Rucksacks gerade an Steigungen nicht unterschätzen sollte… Es war insgesamt eine sehr schöne Strecke und perfekt zum Einfahren und Eingewöhnen. Dies galt auch für meine Navigationsapp von komoot, die mir schon am ersten Tag sehr, sehr schöne Wege offenbarte. So zum Beispiel den Tharandter Wald, in dem ich zu diesem Zeitpunkt scheinbar allein unterwegs war. Kurz darauf erreichte ich Freiberg mit dem Obermarkt und diversen anderen historischen Gebäuden.

Der Sommer hatte Deutschland erreicht! Man kann das nicht nur an den Bildern erkennen, sondern auch ich wurde gleich am ersten Tag mit den Tücken der Technik konfrontiert: Mein Handy hatte sich in der Hitze permanent überhitzt und zum Abkühlen selbst ausgeschaltet. So mussten Mensch und Maschine pausieren. Dieses Problem sollte mich die ganze Tour über begleiten. Ich konnte es jedoch einige Tage später durch meinen unergründlichen Erfindergeist beheben. Als ich also erneut eine Pause einlegen musste begegnete mir kurz vor Chemnitz ein Ehepaar. Die Frau fragte mich: „Na, ne fünfzehn mach’n?“ „Ja, richtig, zwangsweise. Das Handy hat sich überhitzt.“ „Ach verdammte Technik.“ Recht hatte sie! Die beiden legten übrigens 50 Meter später selbst eine „fünfzehn“ ein und schauten sich den Verkehr der nahegelegenen Bundesstraße auf Campingstühlen an… Herrlich! Chemnitz war kurz darauf erreicht und ich war froh, aber auch gespannt auf die nächsten Tage.

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